Was mir hilft…

Jeder erlebt es auf seine Weise, das konnte ich in den letzten Jahren begreifen lernen, indem ich eine Selbsthilfegruppe gestartet habe. Was ich dort lerne, ist nicht nur für mich bestimmt, soweit ist mir das bereits klar geworden. Darum verbreite ich so gut ich es kann, die neue Idee des Lebens. Für Jede(n) die/der es möchte.

Auch ich durfte und darf immer noch vieles mit meinem Burnout leben und erleben. Das ist absolut klar. Denn auch wenn bereits 3 Jahre ins Land gegangen sind, bedeutet das nicht gleichzeitig wieder „pumperl-gesund“ oder „Fit wie ein Turnschuh“ zu sein. Das ist auch fix.

Ich verstehe heute unter der Bezeichnung Gesundheit zu leben, etwas anderes als noch vor 5 Jahren. Das durfte ich auch sehr mürrisch zu meinem besseren Bewusstsein werden lassen. Wo ich früher noch ja und amen gesagt habe, sage ich vorher nix. Denke darüber nach, wenn notwendig auch längere Zeit, und gehe in der Zeit in mich und frage mich ab, ob ich es richtig verstanden habe oder etwa doch nicht. Ist alles klar, dann Frage ich mein Gefühl.

Das Gefühl – spürst Du es?

Kannst Du es mit Deinen Wahrnehmungen vereinbaren?

Ist es wirklich das, was du denkst, dass es ist?

Oder wirst Du etwa perfekt in eine Illusion gelenkt, die pure Täuschung etwa ist?

Ganz egal ob im Beruf oder im Privaten – diese Gedanken und das entsprechende Gefühl werden jeden Tag aufs Neue gefordert. Meist haben wir nicht mehr die Kraft durch Erschöpfung, dass wir überhaupt irgendetwas mehr auf die Reihe kriegen. Jedenfalls alle Jene, die bereits stark Burnout gefährdet sind , oder mitten drin stecken.

Nachdem wir von vielen Seiten belogen wurden, oder sagen wir, es wurde uns nicht immer die ganze Wahrheit dazu gesagt, haben wir im kollektiven Zusammenleben gelernt, dass die weggelassene Wahrheit, die Vollständigkeit sozusagen, keinen Wert besitzt, dem man ausreichend Aufmerksamkeit widmen braucht. So verhalten sich die meisten Menschen in unserem Umkreis. So verhält sich die Medienlandschaft. So verhält sich die Politik. Die ja daraus den größten Nutzen ziehen kann, indem sie uns vorredet für uns etwas zu tun, was sie dann nicht Punkt für Punkt einhält. Nach dem Motto – „na da konnten wir uns mit den Anderen nicht einig werden, daher mussten wir das fallen lassen“ – Bullshit, würde der Amerikaner sagen. Aber auch der sagt schon lange nichts mehr zu den vielen Lügen in seinem Land. Fast so erscheint es, als würden zu viele nur mehr ein Volk der Ja-Sager sein. Hier wie dort. L

Wir haben sozusagen immer mehr verlernt auf unsere innere Stimme, auf unser Gefühl zu hören. (Vieles wurde uns in die Hand gegeben, um uns nicht mehr auf uns selbst zu verlassen. Um uns in eine Abhängigkeit zu führen.) Vom eigenen Gefühl sind die meisten Menschen derzeit weiter weg, als ein hungriger in der Wüste von einer Würstelbude. Ich sage derzeit, denn es ist unsere eigene Entscheidung, ob wir das weiterhin so leben wollen, oder nicht. Das ist das Lichtzeichen, der Blinker läuft schon für die Straßenabbiegung, wo wir rausfahren können, wer auch immer will.  Am besten gleich alle, das wäre nett und würde alles was gerade läuft sehr verkürzen. 😉

Wir, damit meine ich jene, die schon dazu bereit sind. Die genug haben, von diesem System der Egoisten.

Erst wenn es viele sind, wird sich der gesamte Mainstream (kollektives Denken) ändern, und die Demokratie wird wieder Kraft bekommen, für die Dinge, die geändert werden sollen. Wenn die Mehrheit sich einig ist, dass es Veränderung braucht (und auch bestimmt welche es sein sollen), und nicht mehr bereit ist, sich von anderen (Politikern) lenken zu lassen, die selber genauso wenig Bescheid wissen und meistens nur herumprobieren, dann gibt es Veränderung in jedem Land, wo es geschieht. Oftmals muss man sich aber auch im Klaren sein, dass es absolut gezielte Täuschungen sind, die von der Politik verursacht werden, damit das Volk tut was man von ihm will. So kann die Demokratie verkommen und der souveräne Staat ist nur mehr ein Hologramm dessen, was er einmal war. Vielmehr ist es eine Diktatur mit vorgehaltener Hand. Der Mund der dahinter spricht lügt. Leise aber stetig.

Noch etwas hat sich jedoch ebenfalls signifikant in meinem Leben seither geändert.

Das gilt es hier zu erzählen.

Ich habe im Jahr 2010 den gemeinnützigen Verein Aktiv gegen Burnout (www.aktivgegenburnout.net)  ins Leben gerufen, um zu diesem Thema eine Plattform zu errichten.

Alle, die etwas zu diesem Thema wissen wollen, oder auch etwas dazu zu sagen haben, können das dort bzw. im BLOG auch ganz öffentlich.

Es gibt ebenso einen BLOG, wie dieser hier ist. Dieser BLOG beeindruckt mich noch mehr als das Thema Burnout an sich. Dafür möchte ich Dir von ganzem Herzen danken – liebe Maria!!

Ich beuge meine Knie vor jedem, der sich berufen fühlt, anderen Menschen auf seine persönliche Weise etwas zu geben. Was auch immer bedeutet, dass Du auch etwas bekommst. Freue Dich, denn das ist wunderbar! J

Um jetzt zu meiner inneren Veränderung zurück zu kommen, erzähle ich jetzt mal, was es ist.

Derzeit arbeite ich noch in einem sehr großen Schweizer Unternehmen – der Name tut nichts zur Sache. Die Aufgabe, die ich dort habe, ist ebenso unwichtig, da ich der Meinung bin, dass sie jede(r) kann, wenn sie/er es möchte. Es braucht keine spezielle Ausbildung, auch wenn viele das denken könnten.

Worum es geht ist folgendes. Nachdem mein Krankenstand etwa zwei Jahre gedauert hat, und ich immer wieder zwischendurch versucht habe, in unterschiedlichen Firmen wieder Fuß zu fassen, war ich trotz aller Versuche erst nach den genannten zwei Jahren soweit wieder fit, um einigermaßen arbeiten zu können. Mental wie auch physisch. Darum habe ich auch versucht, in mir heraus zu finden, was genau für eine Arbeit für meine Fähigkeiten und Interessen passen könnte. Genau nach dieser Überlegung habe ich dann die erste Firma gefunden. Das passte aber nur genau für drei Monate. Nachdem ich aber erfahren musste, dass diese Branche besonders um Marktanteile mit dem Mitbewerb kämpft, wurde mir klar, dass ich solchem Druck niemals gewachsen sein konnte. Außerdem wollte ich das auch nicht mehr. Nein danke! > Da ist sie, die Veränderung! Ich blickte das erst mal in meinem Leben auf mich.

Darum wechselte ich dann auch gleich wieder die Firma, und ich hatte mein Schicksal gut beeinflusst, indem ich dann auch den passenderen Platz gefunden habe. Dort bin ich heute noch.

Jedoch konnte ich über die letzten 12 Monate eine innere Veränderung bewirken, indem ich mich meiner Meditation und meinen persönlichen Dingen mehr gewidmet habe als je zuvor. Vieles konnte ich lesen und neue Freunde finden, die meinen Gedanken folgen wollten. An dieser Stelle bedanke ich mich besonders bei meiner Lebensgefährtin, die seit drei Jahren mit mir eine besonders tiefe Gemeinschaft der Liebenden lebt. Ich kann das heute so sagen, weil ich heute mehr davon verstehe, und mir vieles klarer ist. Die Bereicherung geht unentwegt weiter.

All diese Dinge in meinem Leben, und noch eine Vielzahl nicht so schöner und auch schönerer Dinge, haben zu meinem heutigen Leben absolut beigetragen, und ihre Wirkung ist phänomenal. Und es geht immer noch weiter. J

Aber wer hat das alles bewirkt?

Nicht meine Lebensgefährtin, nicht mein Psychotherapeut, nicht mein Psychiater, nicht meine Familie, nicht meine geschiedene Frau, nicht mein Kind, nicht meine Freunde, nicht einmal irgendwer. Trotzdem danke an dieser Stelle, dass alle da sind!

Sondern nur ICH!

Jetzt wird sich so mancher vielleicht fragen, wieso kann er so etwas behaupten, wenn doch alle Personen, die in meinem Leben vorkommen auch eine Wirkung auf mich haben?

Ganz einfach.

Wenn ich es nicht möchte, dann geht bei mir gar nix. Dann bin ich nicht bereit, etwas an zu nehmen. Stur und Dickköpfig, aus reiner Unwissenheit heraus.

Weil ich mich aber weiterentwickelt habe, weil ich es so will, habe ich mein innerstes verändert. Meine Gedanken, meine Worte, meine Taten. ICH bin das, der das so will.

Niemand anderer kann das für mich wollen oder für mich tun, und bei mir könnte es dadurch niemals diese Veränderung geben.

Nur ICH bin es, der das kann!! (nochmal zwei Rufzeichen ;-))

Auf irgendjemanden zu warten, der mich errettet. Der mich aus meiner misslichen Lage befreit, ohne dass ich etwas für mich selbst tue – ist falsch gedacht. Da kannst du ewig warten – da tut sich gar nix. Erst wenn du etwas selbst tust und dich fortbewegst, dann beginnt sich etwas zu verändern. So wie auf einer Reise. Nicht der, der zuhört, hat die Reise gemacht. Da musst Du schon selber ran.

Selbst die ERFAHRUNGEN machen, gilt es!

Liebe Grüße, Novak Günter-Erich

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